Nr.: 203, 13. Juli 2019, Pressemitteilung In Bezug Auf Den Neuen Zusammenarbeitsvorschlag Der Türkischen Republik Nordzypern (trnz) Betreffend Die Kohlenwasserstoffressourcen

Republik Türkei Außenministerium 13.07.2019

Wir haben erfahren, dass Mustafa Akıncı, Präsident der TRNZ, heute einen neuen Zusammenarbeitsvorschlag der türkisch-zypriotischen Seite betreffend die Erforschung und Nutzung von Kohlenwasserstoffressourcen um die Insel Zypern durch die Vereinten Nationen (VN) an die griechisch-zypriotische Seite vorgelegt hat. Wir begrüßen diesen Zusammenarbeitsvorschlag und unterstützen ihn vollkommen.

Mit dem Vorschlag soll ein Zusammenarbeitsmechanismus zwischen den türkischen und griechischen Zyprioten als Miteigentümer der Insel bei Kohlenwasserstoffressourcen geschaffen werden, bei denen sie die gleichen Rechte haben. Daher sieht der Vorschlag eine Zusammenarbeit, einschließlich der Aufteilung der Einnahmen, vor und ermöglicht es beiden Seiten, gleichzeitig von den Kohlenwasserstoffressourcen zu profitieren.

Sollte dieser Vorschlag angenommen werden, wird er eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen den beiden Seiten einleiten, den regionalen Frieden, die Stabilität und die Zusammenarbeit stärken und auch eine günstige Atmosphäre für die Lösung der Zypernfrage schaffen.

In diesem Zusammenhang fordern wir alle Parteien, einschließlich der VN und der EU, und insbesondere die Garanten auf, diese Gelegenheit zu nutzen und diesen Vorschlag zu unterstützen sowie beide Seiten auf der Insel zu ermutigen, bezüglich der Kohlenwasserstoffressourcen miteinander zusammenzuarbeiten.

Wir bekräftigen unsere feste Entschlossenheit, die Gleichberechtigung der türkischen Zyprioten gegenüber den Offshore-Ressourcen der Insel sowie die eigenen Kontinentalschelfrechte unseres Landes im östlichen Mittelmeer zu schützen. In diesem Zusammenhang möchten wir die internationale Gemeinschaft darauf aufmerksam machen, dass wir unsere entschlossene und prinzipientreue Haltung beim Schutz der Gleichberechtigung der türkischen Zyprioten aufrechterhalten werden, bis diese Rechte gewährleistet sind.