Nr.:100, 15. März 2021, Pressemitteilung Zum 15. März, Dem Internationalen Tag Zur Bekämpfung Von Islamophobie

Republik Türkei Außenministerium 15.03.2021

Anlässlich des zweiten Jahrestages des Terroranschlags, der am 15. März 2019 in Christchurch/Neuseeland verübt wurde, gedenken wir mit Respekt und Mitgefühl der 51 Menschen, darunter auch ein türkischer Staatsbürger, die ihr Leben verloren haben.

Die Türkei spielt eine führende Rolle bei der Bekämpfung von Islamophobie und Intoleranz bei internationalen Foren und unterstützt diesbezüglich die Bemühungen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OiZ). Zu diesem Zweck wurde auf Initiative der Türkei die OiZ-Kontaktgruppe für Muslime in Europa eingeführt.

Nach dem Terroranschlag in Neuseeland fand am 22. März 2019 in İstanbul die offene Dringlichkeitssitzung des Exekutivkomitees der OiZ auf Ebene der Außenminister statt, nachdem die Türkei in ihrer Eigenschaft als damaliger OiZ-Gipfelvorsitzende dazu aufgerufen hatte. Bei dieser Gelegenheit wurde dazu aufgerufen, das internationale Bewusstsein für die Bekämpfung von Islamophobie zu steigern.

Mit diesem Verständnis wurde auf der 47. Tagung des OiZ-Außenministerrats in Niamey am 27. und 28. November 2020 eine Resolution verabschiedet, die den 15. März zum "Internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamophobie" erklärt. Im Einklang mit dieser Resolution wird am 17. März 2021 auf Initiative der OiZ-Gruppe bei den Vereinten Nationen eine hochrangige virtuelle Veranstaltung stattfinden, um das internationale Bewusstsein für die Bekämpfung von Islamophobie zu steigern. Außeminister Mevlüt Çavuşoğlu wird an dieser Veranstaltung mit einer Videobotschaft teilnehmen.

Die Türkei wird ihre aktiven Bemühungen und Initiativen fortsetzen, um den Kampf gegen Islamophobie ganz oben auf der Tagesordnung internationaler und regionaler Organisationen, insbesondere der UN, zu halten.

Darüber hinaus werden im Rahmen einer von unserem Ministerium initiierten Studie jährliche Berichte über die Länder erstellt, in denen antiislamische, fremdenfeindliche und rassistische Handlungen und Diskurse stattfinden, und der internationalen Öffentlichkeit mitgeteilt.