Türkische Botschaft Berlin

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Pressemitteilung Bezüglich Der Anschläge Mit Dem Ziel Der Zerstörung Des Kulturerbes , 14.04.2015

Nr.: 113, 14. April 2015

Die unmenschlichen Angriffe was zur Zerstörung von beweglichen und unbeweglichen Kulturgütern, die eine gemeinsame Erbe der Menschheit sind, geführt hat, sind besorgniserregend und machen uns traurig. Wir verurteilen die brutale Vernichtung der archäologischen Stätten, Museen, Gebetsräumen, anderen religiösen Stätten und Bücher und Manuskripte, die unersetzlich sind und einzigartigen historischen Wert haben. Wir betrachten diese Handlungen der DAESH Terrororganisation als Verbrechen gegen die Menschheit.

Diese Kulturgüter, die uns als Erbe der Vergangenheit anvertraut worden sind und den Zivilisationen angehören, deren Wurzeln auf Tausenden von Jahren zurückgreifen, bilden die gemeinsame Geschichte der Menschheit. Die Zerstörung dieser untrennbaren Kulturgüter auf dieser Art und Weise, die Bestandteile der sowohl des individuellen als auch der Gesellschaften Identität sind, ist nicht anders als die Vernichtung der Länder, Gesellschaften, Religionen und Glaubensrichtungen.

Als einer der Gründungsstaaten der UNESCO und Mitglied der UNESCO-Welterbekomitee, fordert die Türkei auf, vor allem mit seinem Bewusstsein bezüglich der Kultur, Geschichte und Zivilisation, die sofortige Beendigung dieser barbarischen Angriffe auf die Zerstörung des kulturellen Erben.

Angesichts dieser unglücklichen Entwicklungen hat die Türkei alle erforderlichen Maßnahmen, um den illegalen Transfer von historischen Artefakten aus ihren Herkunftsstätten zu verhindern verstärkt und alle relevanten Kräfte in Übereinstimmung mit ihren internationalen Verpflichtungen aus den Verträgen mobilisiert.

Auf der anderen Seite befolgen wir die Bemühungen um die Verwendung dieser bedauerlichen Ereignisse als Vorwand für die Legitimierung den illegalen und ungerechten Erwerb der historischen Artefakte anderer Ländern und Kulturen und notieren diese.