Türkische Botschaft Berlin

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Nr.: 228, 13. Juli 2017, Pressemitteilung In Bezug Auf Die Kohlenwasserstoff-aktivitäten Der Griechisch-zypriotischen Verwaltung Im Östlichen Mittelmeer , 13.07.2017

Wir verfolgen die fortlaufenden einseitigen Kohlenwasserstoff-Aktivitäten der griechisch-zypriotischen Verwaltung im östlichen Mittelmeer, wobei von der griechisch-zypriotischen Verwaltung auf die unveräußerlichen Rechte der türkischen Zyprioten bezüglich der Bodenschätze der Insel überhaupt keie Rücksicht genommen werden, sehr nah.

Die Türkei hat von Anfang an die notwendigen Mahnungen gegen die verantwortungslosen Schritte der griechisch-zypriotischen Verwaltung erteilt.

Diesmal ist in der Region ein Bohrschiff angekommen, um im Rahmen der einseitigen Lizenzen, die von der griechisch zypriotischen Verwaltung erteilt wurden mit den Bohrungsaktivitäten zu beginnen.



Der Verhandlungsprozess, mit Einbeziehung der Zypern-Konferenz, blieb trotz all den gut gemeinten Bemühungen der türkischen Seite Ergebnislos. Der Hauptgrund dafür liegt darin, weil sich die griechisch zypriotische Verwaltung als alleiniger Eigentümer der Insel betrachtet.

Die Türkei ist entschlossen seine Rechte und Interessen im eigenen Kontinentalschelf zu schützen und wird auch die türkischen zyprioten weiterhin unterstützen. In diesem Rahmen werden wir in Abstimmung mit der Regierung der türkischen Republik Nordzypern die notwendigen Maßnahmen treffen, um auf die einseitigen von der griechisch-zypriotischen Seite, unter Missachtung der legitimen Rechte der türkischen Zyprioten bezüglich der Bodenschätze der Insel durchgeführten Aktivitäten, die notwendige Antwort zu erteilen.